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Ganzheitszahnmedizinische NaturheilkundeZum Ende des zweiten Jahrtausends steht die Menschheit nicht nur vor einer Zeitwende. Auch in Wissenschaft und Philosophie mehren sich die Zeichen für einen grundlegenden Paradigmentwechsel im Verständnis unserer Welt und ihrer Phänomene. Nicht mehr das singuläre Ereignis steht im Zentrum der Betrachtung, sondern vielmehr die globalen Auswirkungen und kybernetischen Zusammenhänge. Die Erkenntnis, daß der Mensch mehr ist als die Summe seiner Teile, setzt sich durch. In der Medizin ist dieser Gedanke nicht neu. Schon seit Jahrtausenden kennt man in China die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Organen. Alte Kulturen wußten aus Erfahrung um die Heilkräfte der Natur. Doch eine falsch verstandene Fortschrittsgläubigkeit und eine anonyme Apparatemedizin verdrängten das uralte Wissen. Die internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) als Zusammenschluß von fortschrittlichen Zahnärzten, nutzt das verschüttete traditionelle Wissen über die Zusammenhänge im menschlichen Organismus. In der Kombination zwischen der Lehre der Universität und dem Wissen um ganzheitliche Methoden eröffnen sich der Zahnheilkunde neue Dimensionen. Die ganzheitliche Zahnmedizin ist die Heilkunde der Erfahrung und Beobachtung. Deshalb strebt sie nicht etwa eine normative Gesundheit an, sondern versucht darüber hinaus, für den einzelnen Patienten das Optimale zu erreichen. Man vergißt heute häufig und gern, daß die Zähne in enger Beziehung zum Gesamtorganismus stehen und daß - falls sie erkranken - von ihnen Informationen ausgehen, die das Ordnungsgleichgewicht des ganzen Körpers nachhaltig stören können. Von daher betrachten die in der GZM engagierten Zahnärzte die Symptome und Krankheiten im Zahn-, Mund- und Kieferbereich nicht isoliert, sondern vielmehr im Zusammenhang mit dem Gesamtorganismus. Nach Überzeugungen der GZM kann in vielen Fällen eine Behandlung nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen den Zähnen und dem menschlichen Organismus bei der Diagnose und Therapie berücksichtigt werden. Damit unerwünschte Belastungen des Gesamtorganismus möglichst ausgeschlossen werden, müssen die Wirkungen und Nebenwirkungen aller Behandlungsmethoden und der angewandten Therapeutika sorgfältig beobachtet werden. Dies gilt z.B. für tote Zähne und natürlich für die zahnärztlichen Werkstoffe. An erster Stelle muß hier das Amalgam genannt werden. Daneben stehen die ganzheitliche Betrachtung von Karies, Parodontose und Kieferanomalien im Zentrum der vielfältigen Aktivitäten der GZM. |
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