Das kleine 1×1 der Prophylaxe

  1. Vorbeugen heißt nicht heilen, sondern bewahren von Gesundheit.
  2. Echte Vorbeugung ist keine Therapie. Maßnahmen der Symptomunterdrückung täuschen Gesundheit nur vor und unterstützen das bequeme Konsumverhalten in der Industriegesellschaft.
  3. Der angemessene Gebrauch der Zahnbürste ist unverzichtbar für die Mundpflege. Die zusätzliche, aber nicht notwendige Anwendung von Zahnpasten, Mundspüllösungen oder Balsamen sollte auf die individuellen Erfordernisse der Mundhöhle abgestimmt sein.
  4. Die Krankheiten in den Industrienationen sind hausgemacht. Eine vernünftige Lebensweise hinsichtlich angemessener Körperbewegung, richtiger Atmung und einer vollwertigen Ernährung ist besser als jede prophylaktische Maßnahme.
  5. Eine effiziente Vorbeugung gegenüber Krankheiten kann weder verordnet, noch verkauft oder erzwungen werden.
  6. Vorbeugung kann nur als Wissen und Rat zu sinnvollen Verhaltensregeln angeboten werden.
  7. Fehlernährung, Bewegungsmangel und Fehlatmung sind die häufigsten Ursachen für Karies, Paradontopathien und Kieferanomalien.
  8. Diese Störungen betreffen den ganzen Menschen. Sie verursachen Schwächungen des menschlichen Organismus, die den Boden für das Kranksein bereiten.
  9. Das dynamische Gleichgewicht zwischen krankmachenden Faktoren einerseits und der individuellen Widerstandskraft andererseits entscheidet darüber, wie gesund oder krank der Mensch ist.
  10. Durch die Wiederherstellung der natürlichen Nahrungskette kann den betroffenen Menschen gesundheitlich und volkswirtschaftlich geholfen werden.

(Nach den Erkenntnissen der Prophylaxe-Kommission der GZM)