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Mundpflege bei älteren Menschen
Eine gute Zahn- und Mundgesundheit bedeutet ein großes Plus für die Lebensqualität - in jedem Lebensalter. Gesunde eigene Zähne, gesundes Zahnfleisch und gut funktionierender Zahnersatz sorgen für genussvolles Essen und Trinken, vitales Wohlbefinden und eine aktive Teilnahme am Leben. Dank der modernen Zahnmedizin alles längst keine Frage des Alters mehr!
Was aber ist, wenn der es dem älter gewordenem Mensch nicht mehr selbst gelingt, eine „normale“ Mundpflege zu betreiben?

Praktische Helfer erleichtern die Mundhygiene
Häufig helfen schon die Lesebrille und mehr Licht im Badezimmer – spezielle Seniorenzahnbürsten mit dickerem Handgriff ermöglichen eine sichere Handhabung. Auch eine elektrische Zahnbürste kann sehr hilfreich sein. Sie muss nur noch von Zahn zu Zahn geführt werden und sorgt für eine gleichmäßige, gründliche und schonende Reinigung. Bei der Reinigung von engen Zahnzwischenräumen helfen Zahnpflegehilfsmittel für Zahnseide, die die Zahnseide für eine leichtere Handhabung auffädeln.
Bei größeren Zahnzwischenräumen können Zwischenraumbürstchen eingesetzt werden. Die Zunge kann mit einem speziellen Zungenreiniger oder einer weichen Zahnbürste von Belag befreit werden.

Festsitzender Zahnersatz
Kronen bauen einen noch fest verwurzelten, aber stark geschädigten Zahn wieder auf. Brücken schließen eine Zahnlücke. Festsitzender Zahnersatz wird wie die eigenen Zähne gepflegt.

Herausnehmbarer Zahnersatz
Wenn so viele Zähne ersetzt werden müssen, dass eine festsitzende Brücke für eine Versorgung nicht mehr ausreicht, kommen Teilprothesen zum Einsatz (Klammer-, Geschiebe-, Teleskopprothesen). Wenn ein Patient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Teilprothesen hat, benötigt er eine Vollprothese.

Auch herausnehmbarer Zahnersatz ist leicht zu pflegen:
Die Zahnprothese nach jeder Mahlzeit herausnehmen und reinigen.
Am besten erfolgt die Reinigung im Waschbecken über einer weichen Unterlage, damit sie nicht beschädigt wird, wenn sie aus Versehen herunterfällt. Alternativ dazu kann das Waschbecken mit Wasser gefüllt werden.
Für die Reinigung der Prothese eine weiche Zahnbürste oder eine spezielle Prothesenbürste verwenden.
Normale Zahnpasta eignet sich nicht für die Prothesenpflege, da sie auf Dauer die Oberfläche anrauen kann. Daher besser ein spezielles mildes Reinigungsmittel verwenden, das man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann.
Nach der Reinigung die Prothese gründlich mit Wasser abspülen.
Bei Druckstellen oder anderen größeren Problemen sollte aber auf jeden Fall ein Zahnmediziner kontaktiert werden. Heutzutage gibt es viele Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Pflegeeinrichtungen behandeln oder Hausbesuche machen.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns. Wir sind gerne für Sie da
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1 Jahre her
Mundpflege bei älteren Menschen
Eine gute Zahn- und Mundgesundheit bedeutet ein großes Plus für die Lebensqualität - in jedem Lebensalter. Gesunde eigene Zähne, gesundes Zahnfleisch und gut funktionierender Zahnersatz sorgen für genussvolles Essen und Trinken, vitales Wohlbefinden und eine aktive Teilnahme am Leben. Dank der modernen Zahnmedizin alles längst keine Frage des Alters mehr!
Was aber ist, wenn der es dem älter gewordenem Mensch nicht mehr selbst gelingt, eine „normale“ Mundpflege zu betreiben?

Praktische Helfer erleichtern die Mundhygiene
Häufig helfen schon die Lesebrille und mehr Licht im Badezimmer – spezielle Seniorenzahnbürsten mit dickerem Handgriff ermöglichen eine sichere Handhabung. Auch eine elektrische Zahnbürste kann sehr hilfreich sein. Sie muss nur noch von Zahn zu Zahn geführt werden und sorgt für eine gleichmäßige, gründliche und schonende Reinigung. Bei der Reinigung von engen Zahnzwischenräumen helfen Zahnpflegehilfsmittel für Zahnseide, die die Zahnseide für eine leichtere Handhabung auffädeln.
Bei größeren Zahnzwischenräumen können Zwischenraumbürstchen eingesetzt werden. Die Zunge kann mit einem speziellen Zungenreiniger oder einer weichen Zahnbürste von Belag befreit werden.

Festsitzender Zahnersatz
Kronen bauen einen noch fest verwurzelten, aber stark geschädigten Zahn wieder auf. Brücken schließen eine Zahnlücke. Festsitzender Zahnersatz wird wie die eigenen Zähne gepflegt.

Herausnehmbarer Zahnersatz
Wenn so viele Zähne ersetzt werden müssen, dass eine festsitzende Brücke für eine Versorgung nicht mehr ausreicht, kommen Teilprothesen zum Einsatz (Klammer-, Geschiebe-, Teleskopprothesen). Wenn ein Patient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Teilprothesen hat, benötigt er eine Vollprothese.

Auch herausnehmbarer Zahnersatz ist leicht zu pflegen:
Die Zahnprothese nach jeder Mahlzeit herausnehmen und reinigen.
Am besten erfolgt die Reinigung im Waschbecken über einer weichen Unterlage, damit sie nicht beschädigt wird, wenn sie aus Versehen herunterfällt. Alternativ dazu kann das Waschbecken mit Wasser gefüllt werden.
Für die Reinigung der Prothese eine weiche Zahnbürste oder eine spezielle Prothesenbürste verwenden.
Normale Zahnpasta eignet sich nicht für die Prothesenpflege, da sie auf Dauer die Oberfläche anrauen kann. Daher besser ein spezielles mildes Reinigungsmittel verwenden, das man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann.
Nach der Reinigung die Prothese gründlich mit Wasser abspülen.
Bei Druckstellen oder anderen größeren Problemen sollte aber auf jeden Fall ein Zahnmediziner kontaktiert werden. Heutzutage gibt es viele Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Pflegeeinrichtungen behandeln oder Hausbesuche machen.

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Zahnbürste nach Erkältung unbedingt tauschen
Das Abwehrsystem des Körpers bekommt im Winter von allen Seiten etwas zu tun. Dabei spielt auch die eigene Zahnbürste eine Rolle. Schon bei der ersten Benutzung einer Zahnbürste wird diese durch Keime besiedelt. Dies geschieht durch Speichel, Blut oder Beläge, die sich auf den Zähnen oder in den Zahnfleischtaschen befinden. Man schätzt, dass sich auf einer Zahnbürste durchschnittlich 100 Millionen Keime aufhalten. Mit diesen „hauseigenen“ Keimen kann der Körper allerdings recht gut umgehen, denn sie sind ihm bekannt.

Keime überleben außerhalb des Körpers
Leidet man an einer Erkältung oder Grippe, kommen jedoch Keime ins Spiel, die sehr krank machen können: Die Viren der Schweinegrippe H1N1 zum Beispiel überleben etwa acht Stunden auf einer Zahnbürste. Es gibt aber auch Keime, die noch widerstandsfähiger sind und noch wesentlich länger außerhalb des menschlichen Körpers überleben können.
Nach einer Erkältung, einer Grippe oder einem sonstigen Infekt sollte die Zahnbürste daher sofort ausgetauscht werden – ansonsten droht eine erneute Infektion durch die eigene Zahnbürste.

Allgemeine Regeln für den Umgang mit der Zahnbürste:
Die Zahnbürste niemals mit jemandem teilen
Nach der Benutzung die Zahnbürste unter fließendem Wasser gründlich ausspülen
Durch Ausschlagen überschüssiges Wasser aus dem Bürstenfeld klopfen
Die Zahnbürste mit dem Kopf nach oben trocknen lassen
Transport nur in luftdurchlässigen Behältnissen
Keine Zahnbürsten mit Naturborsten verwenden
Nach einem Infekt die Zahnbürste sofort auswechseln
Ansonsten alle acht Wochen eine neue Zahnbürste nehmen

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1 Jahre her
Zahnbürste nach Erkältung unbedingt tauschen
Das Abwehrsystem des Körpers bekommt im Winter von allen Seiten etwas zu tun. Dabei spielt auch die eigene Zahnbürste eine Rolle. Schon bei der ersten Benutzung einer Zahnbürste wird diese durch Keime besiedelt. Dies geschieht durch Speichel, Blut oder Beläge, die sich auf den Zähnen oder in den Zahnfleischtaschen befinden. Man schätzt, dass sich auf einer Zahnbürste durchschnittlich 100 Millionen Keime aufhalten. Mit diesen „hauseigenen“ Keimen kann der Körper allerdings recht gut umgehen, denn sie sind ihm bekannt.

Keime überleben außerhalb des Körpers
Leidet man an einer Erkältung oder Grippe, kommen jedoch Keime ins Spiel, die sehr krank machen können: Die Viren der Schweinegrippe H1N1 zum Beispiel überleben etwa acht Stunden auf einer Zahnbürste. Es gibt aber auch Keime, die noch widerstandsfähiger sind und noch wesentlich länger außerhalb des menschlichen Körpers überleben können.
Nach einer Erkältung, einer Grippe oder einem sonstigen Infekt sollte die Zahnbürste daher sofort ausgetauscht werden – ansonsten droht eine erneute Infektion durch die eigene Zahnbürste.

Allgemeine Regeln für den Umgang mit der Zahnbürste:
Die Zahnbürste niemals mit jemandem teilen
Nach der Benutzung die Zahnbürste unter fließendem Wasser gründlich ausspülen
Durch Ausschlagen überschüssiges Wasser aus dem Bürstenfeld klopfen
Die Zahnbürste mit dem Kopf nach oben trocknen lassen
Transport nur in luftdurchlässigen Behältnissen
Keine Zahnbürsten mit Naturborsten verwenden
Nach einem Infekt die Zahnbürste sofort auswechseln
Ansonsten alle acht Wochen eine neue Zahnbürste nehmen

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Zahnzwischenraumpflege: Zahnseide und Co

Eine Zahnbürste erreicht nur etwa 70 Prozent der Fläche eines Zahnes, der Rest bleibt - ohne Zwischenraumpflege - einfach schmutzig. Diesen Bereich sollte man mindestens einmal pro Tag reinigen – egal ob vor oder nach dem Zähneputzen.

Die Größe des Zahnzwischenraumes entscheidet letztendlich über das auszuwählende Hilfsmittel. Von Dünn nach Dick in aufsteigender Größe nachfolgend aufgelistet:
Zahnseide: bei ganz engen Zwischenräumen
Superfloss (aufgeschäumte Zahnseide): wenn die Zahnseide ohne Widerstand und ohne Reinigungseffekt durch den Zahnzwischenraum gleitet
Interdentalbürstchen: wenn die Zähne weiter auseinander stehen und die Zwischenräume größer werden – Die Bürstchen gibt es in unterschiedlichen Größen, sie werden vor allem zur Pflege der Zähne beim Tragen einer Zahnspange, bei Brücken, Implantaten oder im durch Parodontitis vorgeschädigten Gebiss genutzt. Sind unterschiedlich große Zwischenräume in ein und demselben Gebiss vorhanden, kann es notwendig sein, verschiedene Hilfsmittel, wie z.B. Zahnseide und Interdentalbürstchen und/oder Superfloss einzusetzen.

Die Handhabung der ganzen Technik ist nicht ganz einfach, aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Zusätzlich zur eigenen Pflege ist zudem mindestens zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung (PZR) bei Ihrem Zahnarzt als Karies- und Paradontitisprophylaxe sinnvoll.
Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei uns. Wir sind gerne für Sie da.
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1 Jahre her
Zahnzwischenraumpflege: Zahnseide und Co

Eine Zahnbürste erreicht nur etwa 70 Prozent der Fläche eines Zahnes, der Rest bleibt - ohne Zwischenraumpflege - einfach schmutzig. Diesen Bereich sollte man mindestens einmal pro Tag reinigen – egal ob vor oder nach dem Zähneputzen.

Die Größe des Zahnzwischenraumes entscheidet letztendlich über das auszuwählende Hilfsmittel. Von Dünn nach Dick in aufsteigender Größe nachfolgend aufgelistet:
Zahnseide: bei ganz engen Zwischenräumen
Superfloss (aufgeschäumte Zahnseide): wenn die Zahnseide ohne Widerstand und ohne Reinigungseffekt durch den Zahnzwischenraum gleitet
Interdentalbürstchen: wenn die Zähne weiter auseinander stehen und die Zwischenräume größer werden – Die Bürstchen gibt es in unterschiedlichen Größen, sie werden vor allem zur Pflege der Zähne beim Tragen einer Zahnspange, bei Brücken, Implantaten oder im durch Parodontitis vorgeschädigten Gebiss genutzt. Sind unterschiedlich große Zwischenräume in ein und demselben Gebiss vorhanden, kann es notwendig sein, verschiedene Hilfsmittel, wie z.B. Zahnseide und Interdentalbürstchen und/oder Superfloss einzusetzen. 

Die Handhabung der ganzen Technik ist nicht ganz einfach, aber auch hier gilt: Übung macht den Meister! Zusätzlich zur eigenen Pflege ist zudem mindestens zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung (PZR) bei Ihrem Zahnarzt als Karies- und Paradontitisprophylaxe sinnvoll.
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Schnarchen: Auch der Zahnarzt kann helfen
In einfachen Fällen und nur dort gibt es eine brauchbare und effektive Alternative: das sogenannte Schnarchtherapiegerät. Hierbei handelt es sich um eine Schiene aus durchsichtigem Kunststoff, die nachts im Mund getragen wird. Das führt dazu, dass der Unterkiefer nach vorne verlagert wird und der Rachenraum um 25 Prozent vergrößert wird.
Die Schienen sind komfortabel und nebenwirkungsfrei. Sie werden nach der schlaftherapeutischen Diagnostik durch Lungenfacharzt bzw. Schlaflabor von einem schlafmedizinisch tätigen Zahnarzt oder Zahnärztin sowie in einem speziellen zahntechnischen Labor hergestellt.
Ein gesunder Schlaf und ein gesundes Leben gehören zusammen. Schnarchen ist dem mehr als nur abträglich.
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1 Jahre her
Schnarchen: Auch der Zahnarzt kann helfen
In einfachen Fällen und nur dort gibt es eine brauchbare und effektive Alternative: das sogenannte Schnarchtherapiegerät. Hierbei handelt es sich um eine Schiene aus durchsichtigem Kunststoff, die nachts im Mund getragen wird. Das führt dazu, dass der Unterkiefer nach vorne verlagert wird und der Rachenraum um 25 Prozent vergrößert wird.
Die Schienen sind komfortabel und nebenwirkungsfrei. Sie werden nach der schlaftherapeutischen Diagnostik durch Lungenfacharzt bzw. Schlaflabor von einem schlafmedizinisch tätigen Zahnarzt oder Zahnärztin sowie in einem speziellen zahntechnischen Labor hergestellt.
Ein gesunder Schlaf und ein gesundes Leben gehören zusammen. Schnarchen ist dem mehr als nur abträglich.
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Zahnpasta: Gut ist nicht gleich teuer
Zahnputzmittel werden schon seit Jahrtausenden beschrieben und angewandt. Alte Zeugnisse berichten, dass schon um 4000 v. Chr. eine Art Zahnpasta und Mundwasser verwendet wurden. Bei den alten Griechen um 480 v Chr. bestand die Zahnpasta aus Tiermehl oder Zahnmehl. Man glaubte, dass sie dem Benutzer starke Zähne verleihen oder sie gar nachwachsen lassen.
Die Hauptaufgabe der Zahnpasta ist es, die äußerste Zahnschicht und das Zahnfleisch von schädlichen Bakterien und Belag zu befreien und den Zahnschmelz zu stärken, um Karies zu verhindern. Gleichzeitig wirken die Inhaltsstoffe desinfizierend und bakterienhemmend in der Mundhöhle.
Die Zahnpasta ist mit der Zahnbürste das wirksamste Hilfsmittel gegen Karies und Zahnbetterkrankungen. Beim Kauf beachten: Die Zahnpasta sollte Fluoride enthalten, einen angenehmen Geschmack besitzen und die Schleimhäute nicht reizen.
Ganz egal ob in weiß oder mit Streifen: Mindestens zweimal täglich sollte jeder eine Zahnpasta benutzen. Die Auswahl im Laden ist allerdings riesig und viele Produkte versprechen einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch. Stiftung Warentest (test, Ausgabe 03/2013) zeigt: Fast alle Produkte beugen Karies sehr gut vor. Unter den besten sind auch preiswerte Zahnpasten. Getestet wurden 20 Zahnpasten zum täglichen Gebrauch für jedermann. Der Preis variierte dabei von 0,31 Euro bis 5,25 Euro je 100 Milliliter.
Je nach Situation und Krankheit braucht man eine besondere Zahnpasta.
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1 Jahre her
Zahnpasta: Gut ist nicht gleich teuer
Zahnputzmittel werden schon seit Jahrtausenden beschrieben und angewandt. Alte Zeugnisse berichten, dass schon um 4000 v. Chr. eine Art Zahnpasta und Mundwasser verwendet wurden. Bei den alten Griechen um 480 v Chr. bestand die Zahnpasta aus Tiermehl oder Zahnmehl. Man glaubte, dass sie dem Benutzer starke Zähne verleihen oder sie gar nachwachsen lassen.
Die Hauptaufgabe der Zahnpasta ist es, die äußerste Zahnschicht und das Zahnfleisch von schädlichen Bakterien und Belag zu befreien und den Zahnschmelz zu stärken, um Karies zu verhindern. Gleichzeitig wirken die Inhaltsstoffe desinfizierend und bakterienhemmend in der Mundhöhle.
Die Zahnpasta ist mit der Zahnbürste das wirksamste Hilfsmittel gegen Karies und Zahnbetterkrankungen. Beim Kauf beachten: Die Zahnpasta sollte Fluoride enthalten, einen angenehmen Geschmack besitzen und die Schleimhäute nicht reizen.
Ganz egal ob in weiß oder mit Streifen: Mindestens zweimal täglich sollte jeder eine Zahnpasta benutzen. Die Auswahl im Laden ist allerdings riesig und viele Produkte versprechen einen Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch. Stiftung Warentest (test, Ausgabe 03/2013) zeigt: Fast alle Produkte beugen Karies sehr gut vor. Unter den besten sind auch preiswerte Zahnpasten. Getestet wurden 20 Zahnpasten zum täglichen Gebrauch für jedermann. Der Preis variierte dabei von 0,31 Euro bis 5,25 Euro je 100 Milliliter.
Je nach Situation und Krankheit braucht man eine besondere Zahnpasta. 
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Tipps zum Thema Zahnzusatzversicherungen
Sie sollten zunächst grundsätzlich kritisch den Sinn einer solchen Versicherung hinterfragen. Es ist empfehlenswert, vor Antragstellung Preis-/Leistungsvergleiche anzustellen. Sie sollten bei Antragstellung unbedingt exakte und wahrheitsgetreue Angaben über Ihren Gesundheitszustand machen. Sie sollten wissen, dass Sie in aller Regel nicht vollversichert sind.
Der Umfang Ihres Versicherungsschutzes ist für Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt nicht beurteilbar. Sie/er kann daher auch keine Aussagen über eine eventuelle Kostenbeteiligung Ihres Versicherungsunternehmens machen. Sie sollten vor umfangreichen Behandlungen eine Kostenzusage Ihrer Versicherung einholen. Sie müssen damit rechnen, dass Ihr Versicherer bei Eintritt des „Schadensfalles“ Nachfragen bei Ihrem Zahnarzt/Ihrer Zahnärztin ggf. sogar früheren Zahnärzten stellt und einiges an Schriftverkehr auf Sie zukommt.
Sie sollten wissen, dass Ihre Versicherung mit einer derartigen „Informationsanforderung“ gleichzeitig auch abklärt, ob sie überhaupt etwas bezahlen muss (s. o. Angaben über Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss). Sie sollten dafür Verständnis haben und darauf vorbereitet sein, dass sich Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt den Aufwand für die Zusammenstellung von Unterlagen (plus Kopien und Porto) angemessen vergüten lässt.
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1 Jahre her
Tipps zum Thema Zahnzusatzversicherungen
Sie sollten zunächst grundsätzlich kritisch den Sinn einer solchen Versicherung hinterfragen. Es ist empfehlenswert, vor Antragstellung Preis-/Leistungsvergleiche anzustellen. Sie sollten bei Antragstellung unbedingt exakte und wahrheitsgetreue Angaben über Ihren Gesundheitszustand machen. Sie sollten wissen, dass Sie in aller Regel nicht vollversichert sind.
Der Umfang Ihres Versicherungsschutzes ist für Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt nicht beurteilbar. Sie/er kann daher auch keine Aussagen über eine eventuelle Kostenbeteiligung Ihres Versicherungsunternehmens machen. Sie sollten vor umfangreichen Behandlungen eine Kostenzusage Ihrer Versicherung einholen. Sie müssen damit rechnen, dass Ihr Versicherer bei Eintritt des „Schadensfalles“ Nachfragen bei Ihrem Zahnarzt/Ihrer Zahnärztin ggf. sogar früheren Zahnärzten stellt und einiges an Schriftverkehr auf Sie zukommt.
Sie sollten wissen, dass Ihre Versicherung mit einer derartigen „Informationsanforderung“ gleichzeitig auch abklärt, ob sie überhaupt etwas bezahlen muss (s. o. Angaben über Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss). Sie sollten dafür Verständnis haben und darauf vorbereitet sein, dass sich Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt den Aufwand für die Zusammenstellung von Unterlagen (plus Kopien und Porto) angemessen vergüten lässt.
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Zahntrauma, was tun?
Hat sich ein Unfall mit Zahnbeteiligung ereignet, sollte man natürlich schleunigst seinen Zahnarzt/seine Zahnärztin – am Wochenende den Notdienst oder die Klinik - aufsuchen.
Ist sogar ein kompletter Zahn ausgeschlagen (in der Fachsprache sprechen wir von „Avulsion“), heißt es unbedingt: Nerven bewahren. Es gibt auch dann noch sehr gute Chancen einer „Zahnrettung“ durch Wiedereinpflanzen („Reimplantation“) und dauerhaftes Einheilen in den Kiefer. Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass die sehr empfindliche Wurzelhaut nicht noch weiteren Schaden nimmt. Das ist schon beim Austrocknen der Wurzeloberfläche nach 20 bis 30 Minuten der Fall.
Daher empfiehlt sich für den Notfall folgendes Vorgehen:
Blutstillung (Erste Hilfe), von außen kühlen
Zahn suchen und nur im Bereich der Zahnkrone, nicht der Wurzel anfassen
Zahn auf keinen Fall von Schmutzpartikeln reinigen oder gar desinfizieren
Transport des ausgeschlagenen Zahnes in einem „feuchten Medium“ (geeignet: „Zahnrettungsbox“ (z.B.: „Dentosafe“ oder „SOS Zahnbox“), ansonsten kalte H-Milch oder Kunststoff-Folie, Kochsalzlösung/ungeeignet: normales Wasser, trockene Aufbewahrung oder Speichel)
Schnellstmöglich Zahnarzt oder Zahnklinik aufsuchen
Nach der zahnärztlichen Behandlung auch an Tetanus-Impfschutz denken
Zahnrettungsboxen gibt es mittlerweile in vielen Schulen und Sportvereinen. Darin enthalten ist ein spezielles Zell-Nährmedium, das ein Wiedereinpflanzen von Zähnen bis zu 48 Stunden nach dem Unfallereignis ermöglicht. Auch für größere abgebrochene Zahnfragmente empfiehlt sich der Transport in einem solchen Spezialbehälter.

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Zahntrauma, was tun?
Hat sich ein Unfall mit Zahnbeteiligung ereignet, sollte man natürlich schleunigst seinen Zahnarzt/seine Zahnärztin – am Wochenende den Notdienst oder die Klinik - aufsuchen.
Ist sogar ein kompletter Zahn ausgeschlagen (in der Fachsprache sprechen wir von „Avulsion“), heißt es unbedingt: Nerven bewahren. Es gibt auch dann noch sehr gute Chancen einer „Zahnrettung“ durch Wiedereinpflanzen („Reimplantation“) und dauerhaftes Einheilen in den Kiefer. Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass die sehr empfindliche Wurzelhaut nicht noch weiteren Schaden nimmt. Das ist schon beim Austrocknen der Wurzeloberfläche nach 20 bis 30 Minuten der Fall.
Daher empfiehlt sich für den Notfall folgendes Vorgehen:
Blutstillung (Erste Hilfe), von außen kühlen
Zahn suchen und nur im Bereich der Zahnkrone, nicht der Wurzel anfassen
Zahn auf keinen Fall von Schmutzpartikeln reinigen oder gar desinfizieren
Transport des ausgeschlagenen Zahnes in einem „feuchten Medium“ (geeignet: „Zahnrettungsbox“ (z.B.: „Dentosafe“ oder „SOS Zahnbox“), ansonsten kalte H-Milch oder Kunststoff-Folie, Kochsalzlösung/ungeeignet: normales Wasser, trockene Aufbewahrung oder Speichel)
Schnellstmöglich Zahnarzt oder Zahnklinik aufsuchen
Nach der zahnärztlichen Behandlung auch an Tetanus-Impfschutz denken
Zahnrettungsboxen gibt es mittlerweile in vielen Schulen und Sportvereinen. Darin enthalten ist ein spezielles Zell-Nährmedium, das ein Wiedereinpflanzen von Zähnen bis zu 48 Stunden nach dem Unfallereignis ermöglicht. Auch für größere abgebrochene Zahnfragmente empfiehlt sich der Transport in einem solchen Spezialbehälter.

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Piercings: Die Abrissbirne im Mund

Eine Frau verstarb an einer Blutvergiftung, die nach Angaben eines Gerichtsmediziners auf mangelhafte Hygiene ihrer Piercings zurückzuführen ist. Ein weiteres Problem sind die Stahllegierungen, die Chrom und Nickel enthalten. Sie werden zwar als Chirurgenstahl bezeichnet, halten aber der hohen chemischen Beanspruchung im Mund nicht stand. Die Schwermetalle lösen sich allmählich heraus, gelangen in den Körper und können allergische Reaktionen verursachen. Jedes fünfte Piercing ist Ursache von Entzündungen und Allergien.
Selbst wenn das Piercen an sich glimpflich verläuft, stellen die Metallgegenstände eine permanente Gefahr für die Zähne dar. Durch ein spielerisches Kauen und das ständige Klopfen mit dem Schmuckstück kann es zu verstärkter Abnutzung der Zähne und zu feinsten Rissen im Zahnschmelz kommen. Die eingeschränkte Zungenbewegung verhindert außerdem die natürliche Selbstreinigung der Zähne – Mundgeruch, Karies und Parodontitis sind die Folge und auch Veränderungen der Zahnstellung wurde beobachtet.
Die häufigste Nebenwirkung aller im Mund befindlicher Piercings ist jedoch die sogenannte Rezession. Durch die ständige Reibung der Fremdkörper mit dem Zahnhalteapparat ziehen sich dort Zahnfleisch und zahntragender Knochen unwiderruflich zurück, sodass die Zähne optisch länger erscheinen.
Die Technische Universität München warnt zudem: Personen mit Gesichts-Piercing sollten nicht Ski fahren. Besonders bei Temperaturen unter 10°C kühlt das Metall das umliegende Gewebe unbedeckter Körperstellen soweit herunter, dass es zu Erfrierungen kommen kann.

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1 Jahre her
Piercings: Die Abrissbirne im Mund

Eine Frau verstarb an einer Blutvergiftung, die nach Angaben eines Gerichtsmediziners auf mangelhafte Hygiene ihrer Piercings zurückzuführen ist. Ein weiteres Problem sind die Stahllegierungen, die Chrom und Nickel enthalten. Sie werden zwar als Chirurgenstahl bezeichnet, halten aber der hohen chemischen Beanspruchung im Mund nicht stand. Die Schwermetalle lösen sich allmählich heraus, gelangen in den Körper und können allergische Reaktionen verursachen. Jedes fünfte Piercing ist Ursache von Entzündungen und Allergien.
Selbst wenn das Piercen an sich glimpflich verläuft, stellen die Metallgegenstände eine permanente Gefahr für die Zähne dar. Durch ein spielerisches Kauen und das ständige Klopfen mit dem Schmuckstück kann es zu verstärkter Abnutzung der Zähne und zu feinsten Rissen im Zahnschmelz kommen. Die eingeschränkte Zungenbewegung verhindert außerdem die natürliche Selbstreinigung der Zähne – Mundgeruch, Karies und Parodontitis sind die Folge und auch Veränderungen der Zahnstellung wurde beobachtet.
Die häufigste Nebenwirkung aller im Mund befindlicher Piercings ist jedoch die sogenannte Rezession. Durch die ständige Reibung der Fremdkörper mit dem Zahnhalteapparat ziehen sich dort Zahnfleisch und zahntragender Knochen unwiderruflich zurück, sodass die Zähne optisch länger erscheinen. 
Die Technische Universität München warnt zudem: Personen mit Gesichts-Piercing sollten nicht Ski fahren. Besonders bei Temperaturen unter 10°C kühlt das Metall das umliegende Gewebe unbedeckter Körperstellen soweit herunter, dass es zu Erfrierungen kommen kann.

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Karies & Parodontitis

Karies und Parodontitis gelten als die „Volkskrankheiten“ im Mundraum. Beinahe jeder kennt die „Zahnfäule“ Karies aus eigener Erfahrung und viele Erwachsene leiden unter Parodontitis, der endzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats.

Die Ursachen für Karies sind bekannt: Durch schlechte Zahnpflege und falsche Ernährungsgewohnheiten bilden sich am unteren Zahnrand entlang des Zahnfleisches Beläge aus Mundschleimhautzellen und Speiseresten, sogenannte Plaques. In ihnen nisten sich verschiedene Bakterien ein und verdauen den Zucker aus der Nahrung zu Säure, die den Zahn entkalkt und langsam auflöst. Es kommt zum fauligen Verfall der unter dem Belag liegenden Zahnsubstanz und damit zu einem kariösen Defekt. Solche Kariesherde muss schließlich der Zahnarzt beseitigen und die Löcher schließen. Aus der Plaque entsteht im Laufe der Zeit durch Anreicherung mit Kalksalzen Zahnstein, in dem ebenfalls säureproduzierende und damit zahnschädigende Bakterien sitzen. In Deutschland sind etwa 98 Prozent der Bevölkerung betroffen. Doch Karies ist nicht angeboren, sondern kann mit ein paar Regeln deutlich eingedämmt werden.

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des zahnumgebenden Gewebes (Zahnhalteapparat). Etwa 40 Prozent aller Erwachsenen jenseits der 35 Jahre weisen eine beginnende Parodontitis (Zahnbettentzündung) auf. Knapp zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung besitzen eine schwere Parodontitis an mindestens einem Zahn. Ab dem Alter von 50 Jahren ist die Parodontitis der häufigste Verursacher von Zahnverlust. Die Krankheit kann individuell sehr unterschiedlich verlaufen. Sie ist jedoch selten mit Schmerzen verbunden und schreitet meist nur langsam fort.

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Karies & Parodontitis

Karies und Parodontitis gelten als die „Volkskrankheiten“ im Mundraum. Beinahe jeder kennt die „Zahnfäule“ Karies aus eigener Erfahrung und viele Erwachsene leiden unter Parodontitis, der endzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats. 

Die Ursachen für Karies sind bekannt: Durch schlechte Zahnpflege und falsche Ernährungsgewohnheiten bilden sich am unteren Zahnrand entlang des Zahnfleisches Beläge aus Mundschleimhautzellen und Speiseresten, sogenannte Plaques. In ihnen nisten sich verschiedene Bakterien ein und verdauen den Zucker aus der Nahrung zu Säure, die den Zahn entkalkt und langsam auflöst. Es kommt zum fauligen Verfall der unter dem Belag liegenden Zahnsubstanz und damit zu einem kariösen Defekt. Solche Kariesherde muss schließlich der Zahnarzt beseitigen und die Löcher schließen. Aus der Plaque entsteht im Laufe der Zeit durch Anreicherung mit Kalksalzen Zahnstein, in dem ebenfalls säureproduzierende und damit zahnschädigende Bakterien sitzen. In Deutschland sind etwa 98 Prozent der Bevölkerung betroffen. Doch Karies ist nicht angeboren, sondern kann mit ein paar Regeln deutlich eingedämmt werden.

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des zahnumgebenden Gewebes (Zahnhalteapparat). Etwa 40 Prozent aller Erwachsenen jenseits der 35 Jahre weisen eine beginnende Parodontitis (Zahnbettentzündung) auf. Knapp zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung besitzen eine schwere Parodontitis an mindestens einem Zahn. Ab dem Alter von 50 Jahren ist die Parodontitis der häufigste Verursacher von Zahnverlust. Die Krankheit kann individuell sehr unterschiedlich verlaufen. Sie ist jedoch selten mit Schmerzen verbunden und schreitet meist nur langsam fort.

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